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Halslifting
In fast sechs Jahren der Zusammenarbeit mit Dr. Ansari in Düsseldorf habe ich seine „S-lift“ Methode kennen und schätzen gelernt. In der nachfolgenden Zeit habe ich diese Methode praktiziert und weiterentwickelt. Die von mir verwendete Methode habe ich daraufhin Soft-Lifting genannt.

Da der Name nicht geschützt ist, werden viele andere non- oder minimalinvasive Methoden fälschlicherweise auch als „Softlifting“ (z.B.: Thermage, Aptosfäden) bezeichnet.
Die vielerorts angewendeten non- oder minimalinvasiven Methoden haben aber naturgemäß enge Grenzen in der Anwendung, da Hautüberschüsse nur chirurgisch entfernt werden können. Da man aber beim „traditionellen“ Lifting einen ziemlich langen Schnitt setzen muss, sind die Ergebnisse, je nach Technik gut, aber öfter ist ein mimikarmer, „maskenhafter“ Gesichtsausdruck die Folge. Die durch den langen Schnittverlauf bedingten Narben hinter dem Ohr sind sehr oft breit und störend. Das Risiko einer Nervenverletzung oder vorübergehenden Beschädigung der Funktion der Nerven ist dabei nicht zu unterschätzen.

Beim Soft-Lifting hingegen, dessen Hauptmerkmal aus der Begrenzung der Aufmachung und Freipräparation auf das Nötigste besteht, d.h. unter anderem ein viel kürzerer Schnitt, ist die Schnittführung ähnlich wie bei seinem Vorbild dem „S-Lift“. Daher sind die Chancen auf eine unauffällige, meist kaum sichtbare Narbe in der Regel sehr groß. Störende Narben kommen nur ausnahmsweise bei Personen mit Hang zu Narbenbildungsstörungen vor. Die Ergebnisse sind überzeugend gut bis sehr gut, denn der Gesichtsausdruck wird dabei nicht verändert und die Mimik und die Feinmotorik bleiben vollständig erhalten. Hinzu kommt, dass sich der Haaransatz nicht wie beim gewöhnlichen Lifting nach hinten verschiebt. Die Patienten sehen nicht geliftet aus, sondern natürlich, frisch und um Jahre jünger.

Wiesbaden
Unter der Haut wird die so genannte „SMAS-Schicht“ gestrafft, um ein vollwertiges Lifting zu erhalten (SMAS: Superficial Muscular Aponeurotic System). Durch das Liften und Straffen des SMAS-Unterhautgewebes sieht auch die Haut viel straffer aus. Direkt nach dem Lifting und der SMAS-Fixierung wird die überschüssige Hautpartie entfernt. Die Haut wird spannungsfrei angeheftet. Das Ergebnis ist ein sehr natürlich aussehendes Lifting.

Mit der sehr schonenden Operationstechnik des Soft-liftings, dessen Hauptmerkmal aus der Begrenzung der Aufmachung und Freipräparation auf das Nötigste besteht, werden die Risiken minimiert, die Operationsdauer erheblich verkürzt und das Ergebnis bei weitem verbessert. Nervenverletzungen kommen so gut wie nie vor, trotzdem können sie theoretisch nicht ausgeschlossen werden.
Weil diese Art von Operation für den Patienten wenig belastend ist, kann man diesen Eingriff mit anderen erwünschten Eingriffen, wie Augenlidkorrektur, oder Doppelkinnabsaugung in einer Sitzung kombinieren, ohne die Belastbarkeit der Patienten zu überstrapazieren. Die Heilungszeiten sind im Vergleich zum traditionellen Lifting erheblich kürzer. Die Ergebnisse sind mindestens so gut oder sogar besser, weil sie natürlicher aussehen.
Die wesentlichen Vorteile für die Patienten sind die kurze OP-Dauer, die schnelle Heilung, ein natürliches Aussehen, das stark verminderte Risiko und die insgesamt geringere Belastung.
Die Operation wird unter örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt, denn eine Vollnarkose ist bei diesem Eingriff nicht erforderlich.

Schnittverlauf bei normalem Lifting:
Schnitt, der am oberen behaarten Schläfenbereich anfängt und vor dem Ohr nach unten verläuft und hinter dem Ohrläppchen zurück nach oben kommt, um dann an der hinteren Haargrenze weit nach unten zu verlaufen.



Stirnlifting
Im Laufe der Jahre hat Ihre Haut an natürlicher Spannkraft verloren. Abgesunkene Augenbrauen, tiefe quer verlaufende Stirnfalten und Zornesfalten können einen finsteren und müden Gesichtsausdruck hervorrufen.
Hier kann ein Stirnlifting endoskopisch durchgeführt werden. Dabei werden vier etwa 3-5 mm kleine Schnitte innerhalb der Kopfbehaarung angebracht, so dass praktisch keine sichtbaren Narben zurückbleiben. Durch diese Schnitte wird das Endoskop (kleine Kamera) unter die Stirnhaut und Muskulatur eingeführt. Die Haut wird dann gelöst und nach hinten gestrafft.
Bei starker Erschlaffung der Stirnpartie mit erheblichen Hautüberschüssen sollte ein Stirnlifting im traditionellen offenen Verfahren gewählt werden, um die überschüssige Haut zu entfernen. Hierbei verläuft der Schnitt in der Stirn-Haargrenze. Quer verlaufende ausgeprägte Stirnfalten lassen sich bei dieser Methode sehr gut glätten.
Das Stirnlifting gibt Ihrer Haut die Spannkraft zurück - und Ihnen ein frisches, ausgeruhtes Aussehen, das Gesicht ist optisch verschönert und Sie erhalten langfristig eine optimale Faltenstraffung oder Faltenglättung.


Golden Lifting
Das Golden Lifting ist eine Methode zur Straffung und Verjüngung der Gesichtshaut und anderer Körperregionen und wird als Ergänzung zum „richtigen“ Facelifting angesehen. Mit einem Golden Lifting können Falten minimiert werden, aber auch sehr gute, straffende Resultate an Hals, Bauch sowie Oberarmen und Oberschenkeln erzielt werden. Beim Goldfaden-Lifting werden sehr feine Fäden aus 24-karätigem Gold mit einem selbstauflösendem Führungfaden in das Gewebe der Unterhaut eingebracht. Vier bis sechs Wochen nach dem Golden Lifting sind erste positive Veränderungen sichtbar. Ein Golden Lifting hält in der Regel 5 bis 10 Jahre an.


Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure, Milchsäure, Botulotoxin
Gesicht, Hals und Decolleté sind Ausdruck unserer Persönlichkeit. Gelegentlich stören jedoch kleine Falten und Unebenheiten der Haut. Hier gibt es verschiedene Methoden, um diese zu behandeln. Heute werden Falten häufig mit modernen, „komplikationslosen“ Füllmaterialien, so genannten Fillern unterspritzt. Eine Faltenunterspritzung wird besonders häufig bei Falten angewendet, die vom Nasen- zum Mundwinkel ziehen (so genannte Nasolabialfalten); Falten, die vom Mundwinkel in Richtung Kinn ziehen (Traurigkeitsfalten); Oberlippenfalten (Plisséfältchen, Raucherfalten, radiäre Oberlippenfältchen); Stirnfalten (Sorgenfalten) und zur Behandlung von Zornesfalten auf der Stirn.
Dazu stehen unzählige Präparate zur Verfügung, die in temporär (begrenzt haltbar und biologisch abbaubar) und permanent (dauerhaft) wirkende Materialien unterschieden werden. Zahlreiche Firmen vertreiben unter verschiedenen Namen mehr oder weniger Erfolg versprechende Produkte. Der erfahrene Chirurg sucht für Sie das geeignete Präparat aus. Generell bergen permanent wirkende Substanzen, wie Polymethylmethacrylat, Goretex oder Goldfäden, ein erhöhtes Risiko an Nebenwirkungen, welche zumeist auch dauerhaft und dann nur schwer oder überhaupt nicht zu beseitigen sind. Empfehlenswert sind daher körperidentische Füllmaterialien zur temporären Defektauffüllung, wie xenogenes Kollagen, Hyaluronsäure- und Polymilchsäure-Präparate.
 
Hyaluronsäure-Präparate
Hyaluronsäure ist ein Polysaccharid und gehört zu den Grundsubstanzen des menschlichen und tierischen Bindegewebes. Hyaluronsäure wird seit vielen Jahren erfolgreich in der Faltenbehandlung und für Lippenvergrößerungen angewendet. Hyaluronsäure dient vorwiegend zur Behandlung nicht-mimischer Falten und wird zur effektiven Behandlung von Nasolabial- und Mundwinkelfalten benutzt. Ebenso bietet es sich hervorragend zum Auffüllen von Konturdefekten im Bereich der Wangenknochen und des Kinns an. Für die Faltenbehandlung wird die Hyaluronsäure in die Falte injiziert. Es entfaltet seine Wirkung direkt unter der Falte und füllt sie auf. Die Haut wird unmittelbar nach der Behandlung glatt und ebenmäßig. Bei einer empfindlichen Haut kann vor der Behandlung zusätzlich eine lokale Betäubung mit einer Salbe durchgeführt werden. Die Wirkung der Injektion hält ungefähr 6 bis 9 Monate an. Nach jeder weiteren Injektion können die Effekte länger sichtbar sein. Falls Hyaluronsäure ergänzend in Kombination mit Botulinumtoxin angewendet wird, kann sich die Haltbarkeit auf 9 bis 12 Monate verlängern.  
 
Milchsäure-Produkte
Polymilchsäure ist ein Implantat, welches durch seine einzigartige Wirkungsweise Hohlwangen, Mundwinkel-und Nasolabialfalten auffüllt, sowie alternde Hautpartien strafft. Polymilchsäure wird in die mittlere bis tiefe Hautschicht injiziert. Es entfaltet seine Wirkung direkt unter dem Defekt und füllt diesen auf. Bei einer empfindlichen Haut kann vor der Behandlung zusätzlich eine lokale Betäubung mit einer Salbe durchgeführt werden.
Das Implantat bewirkt die Bildung eines faserreichen eigenen Gewebes im Bereich der Hohlwange oder Falte. Während die Polymilchsäure in den folgenden 6-8 Wochen abgebaut wird, erfolgt normalerweise eine natürliche Umstrukturierung des Gewebes, welches dann den ehemaligen Gewebedefekt komplett auffüllt. Nach anfänglicher kompletter Auffüllung des Gewebedefektes bei der Injektion wird in den ersten 4 Wochen nach der Injektion der Gewebedefekt erneut sichtbar, weil das Implantat langsam abgebaut wird. Nach ca. 8 bis 12 Wochen füllt das umstrukturierte, körpereigene Gewebe den Defekt wieder auf. In der Regel hält die Wirkung 1 bis 3 Jahre an.

Calciumhydroxylapatit-Produkte 
Calciumhydroxylapatit als biologisch resorbierbares, lang anhaltendes Mineralbaustein-gerüst ermöglicht einen weichen Auffülleffekt von tieferen Falten und einen natürlichen Ausgleich von Konturdefekten. Außerdem vereint es Sicherheit mit lang anhaltender Wirkung. Calciumhydroxylapatit dient vorwiegend zur Korrektur nicht-mimischer Falten. Effektiv wird es zur Behandlung von Nasolabial- und Mundwinkelfalten angewendet. Als Volumengeber findet es seine Anwendung zur Konturierung von Wangenknochen und Kinn.
   
Botoxunterspritzung
Botox ist kein Filler, sondern entspannt die unter der Haut liegenden Muskeln und glättet so die so genannten „dynamische Falten“ („Zornesfalten" zwischen den Augenbrauen, Stirnfalten, „Krähenfüße" seitlich der Augen, Falten am Hals und im Decolleté). Botox ist eine Lösung, welche eine Substanz mit dem Namen Botulotoxin in medizinischer Form enthält, die Muskelkrämpfe lockert. Es verhindert die Bewegung der Haut und damit die Faltenbildung. So können mimische Falten um die Augen und auf der Stirn ohne komplizierten operativen Eingriff, eingach mit einer Injektion beseitigt werden. Der Arzt appliziert die Substanz Botox mit einigen sehr feinen Einstichen mit den dünnsten Kanülen in die Problempartien. Das Spritzen erfolgt ambulant – der Patient verlässt das Sprechzimmer praktisch ohne irgendwelche Anzeichen einer Behandlung. Der Eingriff dauert etwa 10 bis 20 Minuten. Mit Botox können auch ausgezeichnete Ergebnisse bei der Blockierung der Schweißproduktion in Armhöhlen und auf Fußsohlen erreicht werden.
Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit störende Falten mittels Laserbehandlung, 
Radiowellenbehandlung und Peeling zu reduzieren und/oder zu beseitigen:
 
Laserpeeling (Erbiumlaser)
Die oberflächliche Schicht wird durch das Laserpeeling oder durch den tiefen Ausschliff regeneriert, der bei dem Heilungsprozess tiefe Schichten erneuert. Für die Haut, die nicht so schlapp ist, wird die Behandlung mit intensivem Pulslicht oder mit dem Liposuktionsgerät gewählt. Um das optimale Ergebnis zu erreichen, ist es nötig 5-7 Behandlungen im Intervall von einer bis vier Wochen durchzuführen. Diese Methoden werden auch im Bereich von Hals, Dekolleté, Hände, Bauch, Schenkeln und Gesäß (Entfernung der Dehnungsstreifen) angewendet. Bei den Frauen mit kräftiger Mimik des Gesichts werden die Lasereingriffe mit Elektromyostimulation, Injektionsapplikationen und Ergänzungspflege ergänzt.
 
Radiowellenbehandlung
„Radiowellen” sind schon lange ein Begriff bei der Behandlung von Hautproblemen. Die neue Radiowellentherapie bietet jedoch mehr Möglichkeiten und arbeitet noch schonender. Die Radiowellen entfalten ihre Wirkung in der Tiefe der Haut, alles geschieht also von innen heraus, ausgelöst durch eine rein äußerliche Behandlung ohne Spritzen, Narben und Schnitte. Radiowellen haben ein fast unglaublich breites Wirkungsspektrum: Körperformung, Faltenglättung, Hautverschönerung, Hautstraffung bei Cellulite. Eine erfolgreiche Radiowellentherapie erfordert drei bis fünf Anwendungen. Ein Termin dauert eine halbe bis eine Stunde, abhängig von der Größe und der Anzahl der zu behandelnden Körperregionen. Die Behandlung  ist schmerzfrei, lediglich eine Erwärmung ist zu spüren die jedoch während der Behandlung stets gekühlt wird.
 
Medizinisches Peeling/Schälkur
Für großporige, unreine Haut, Pigmentstörungen, Sonnenfalten, Narben oder Falten im Augen- und Lippenbereich eignen sich medizinische Peelings. Beim oberflächlichen Fruchtsäure-Peeling zur Hautauffrischung wird mit Pinsel oder Wattepad Fruchtsäure (Glykolsäure, Alpha-Hydroxisäure, AHA) auf das Gesicht aufgetragen und nach wenigen Minuten wieder entfernt. Man spürt ein leichtes Brennen. Durch die Säure stirbt die oberste Hautschicht ab, die sich danach zu schälen beginnt und langsam erneuert. Nach vier bis sechs Sitzungen, bei denen die Säurekonzentration sukzessive gesteigert wird, sieht die Haut jünger und glatter aus, tiefe Falten verschwinden allerdings nicht.
Effektiver, aber auch aufwändiger, risikoreicher und schmerzhafter sind Schälkuren mit Trichloressigsäure (TCA). Sie sind entweder in einer mitteltief wirkenden Variante oder als Tiefenpeeling möglich. Sie bewirken Verbesserungen bei Knitterfältchen, Pigmentflecken, Akne und leichten Narben. Für Menschen mit sensibler, leicht entzündlicher oder dunkler Haut sind sie allerdings nicht geeignet.
Aus diesem großen Arsenal die richtige und Erfolg versprechendste Methode auszuwählen,  muss eine persönliche Voruntersuchung und ein Beratungsgespräch durchgeführt werden, um mit dem Patienten gemeinsam die beste Entscheidung zu treffen.


Wangen-, Gesichtskontierung und Kinnprotese
Die Gesichtsverhältnisse sind bei jedem Menschen verschieden und erblich bedingt. Das Verhältnis zwischen den Jochbeinen, den Wangen, dem Kinn und dem Rest vom Gesicht kann mit verschiedenen Methoden korrigiert oder betont werden. Ein gutes Gleichgewicht der Gesichtsstrukturen ist wichtig für ein harmonisches Endresultat. Eine kleine Korrektur von wenigen Millimetern ist oft schon genug. Manchmal ist eine Injektion mit einem Filler schon ausreichend.
Bei einer Lipostruktur-Behandlung, dem so genannten Lipofilling, wird durch Transplantation von Eigenfett (Lipostruktur) bestimmten Zonen von Körper und Gesicht mehr Volumen gegeben. Meistens wird das Fett von den Hüften (Love Handles) oder dem Bauch entfernt. 
Um größere Areale aufzubauen oder zu vergrößern kann auch das Einsetzen einer Prothese oder eines Implantats unter die Haut erforderlich sein. Implantate und Prothesen bestehen meist aus festen Silikonen und sind in verschiedenen Formen und Größen verfügbar. Durch das Einsetzen eines Implantats kommt das Profil Ihres Gesichts wieder ins Gleichgewicht: das Verhältnis zwischen Nase und Kinn wird verbessert und die Gesichtskontur mehr hervorgehoben. Das Einsetzen von Wangen- und Kinn-Implantaten erfolgt unter örtlicher Betäubung, meistens in Kombination mit einer Schlafnarkose.
Etwas aufwendiger ist eine Kinn-Knochen-Korrektur, auch Mentoplastik genannt. Ein zurückweichendes Kinn kann so nach vorn geholt werden. Ein zu großes Kinn kann verkleinert werden und Unregelmäßigkeiten auf dem Kinnknochen können abgeflacht werden.
Einige Wochen nach dem Eingriff kann das Gesicht noch etwas geschwollen aussehen. Es dauert einige Zeit, bevor die Blaufärbungen verschwunden sind. Schwellung und Unregelmäßigkeiten verschwinden meistens nach 2 bis 3 Wochen. Eine manchmal auftretende Gefühllosigkeit im operierten Bereich verschwindet meistens spontan in den Wochen nach der Kinnoperation.


Pigment- und Altersflckenbehandlung
Medizinisch betrachtet handelt es sich auch bei Altersflecken um eine lokale Pigmentstörung der Haut. Sie können beispielsweise durch übermäßige Aufnahme von Sonnenlicht entstehen. Deshalb sind auch vorwiegend exponierte Körperteile wie Gesicht, Dekolleté, Arme oder Hände betroffen. Spezifisch für Altersflecken ist jedoch, dass sich diese von allein nicht mehr zurückbilden können (im Gegensatz zu Sommersprossen, die im Winter teilweise wieder verblassen). Bei Altersflecken stehen folgende Behandlungsmethoden zur Verfügung:

Bleichen

Bleichmittel, die z.B. Vitamin-A-Säure-Derivate oder Brunnenkresse-Extrakte enthalten können, werden auf die Haut aufgetragen und bleichen diese. Solche Cremes sind in erster Linie für größere Flecken sinnvoll, da sie bei kleinen Flecken auch die umliegende Haut mit angreifen könnten. Bleichmittel für die Haut unterscheiden sich in ihrer Wirkung und können entweder bleichen oder aber die oberste Hautschicht schälen. Sie sollten daher unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.
 
Dermabrasion / Kältetherapie
Hierbei wird die oberste Hautschicht abgeschliffen bzw. vereist, die behandelte Stelle bildet einen Schorf und darunter entsteht neue, normal pigmentierte Haut. Eine Dermabrasion kann ebenfalls zur Reduzierung von Falten und Narben, oder zur Entfernung von Tatowierungen eingesetzt werden.
 
Laserbehandlung
Moderne Lasergeräte machen eine punktgenaue Behandlung von Altersflecken möglich. Sie zerstören die Pigmente in der Haut und sorgen dafür, dass diese abgebaut werden können. Dabei wird die umliegende Haut weitgehend geschont. Eine Laserbehandlung sollte nur von einem erfahrenen Facharzt durchgeführt werden, da es sonst leicht zu Verbrennungen kommen kann. Als Folge bildet sich an den behandelten Stellen eine Entzündung. Farbpartikel werden zum einen von den körpereigenen Fresszellen, den Makrophagen, aufgenommen und abtransportiert. Anderseits bilden sich Krusten an den Hautstellen. Fallen diese ab, dann nehmen auch sie Farbpartikel mit sich. 10 bis 14 Tage nach einer Laserbehandlung ist die Haut abgeheilt. Diese Behandlsmethoden sollten möglichst in den dunkleren, kühleren Jahreszeiten durchgeführt werden. So kann eine sofortige neue Belastung durch die Sonne besser vermieden werden und der Heilungsprozess wird nicht gestört. 



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