Da der Name nicht geschützt ist, werden viele andere non- oder minimalinvasive Methoden fälschlicherweise auch als „Softlifting“ (z.B.: Thermage, Aptosfäden) bezeichnet.
Die vielerorts angewendeten non- oder minimalinvasiven Methoden haben aber naturgemäß enge Grenzen in der Anwendung, da Hautüberschüsse nur chirurgisch entfernt werden können. Da man aber beim „traditionellen“ Lifting einen ziemlich langen Schnitt setzen muss, sind die Ergebnisse, je nach Technik gut, aber öfter ist ein mimikarmer, „maskenhafter“ Gesichtsausdruck die Folge. Die durch den langen Schnittverlauf bedingten Narben hinter dem Ohr sind sehr oft breit und störend. Das Risiko einer Nervenverletzung oder vorübergehenden Beschädigung der Funktion der Nerven ist dabei nicht zu unterschätzen.
Beim Soft-Lifting hingegen, dessen Hauptmerkmal aus der Begrenzung der Aufmachung und Freipräparation auf das Nötigste besteht, d.h. unter anderem ein viel kürzerer Schnitt, ist die Schnittführung ähnlich wie bei seinem Vorbild dem „S-Lift“. Daher sind die Chancen auf eine unauffällige, meist kaum sichtbare Narbe in der Regel sehr groß. Störende Narben kommen nur ausnahmsweise bei Personen mit Hang zu Narbenbildungsstörungen vor. Die Ergebnisse sind überzeugend gut bis sehr gut, denn der Gesichtsausdruck wird dabei nicht verändert und die Mimik und die Feinmotorik bleiben vollständig erhalten. Hinzu kommt, dass sich der Haaransatz nicht wie beim gewöhnlichen Lifting nach hinten verschiebt. Die Patienten sehen nicht geliftet aus, sondern natürlich, frisch und um Jahre jünger.
Mit der sehr schonenden Operationstechnik des Soft-liftings, dessen Hauptmerkmal aus der Begrenzung der Aufmachung und Freipräparation auf das Nötigste besteht, werden die Risiken minimiert, die Operationsdauer erheblich verkürzt und das Ergebnis bei weitem verbessert. Nervenverletzungen kommen so gut wie nie vor, trotzdem können sie theoretisch nicht ausgeschlossen werden.
Weil diese Art von Operation für den Patienten wenig belastend ist, kann man diesen Eingriff mit anderen erwünschten Eingriffen, wie Augenlidkorrektur, oder Doppelkinnabsaugung in einer Sitzung kombinieren, ohne die Belastbarkeit der Patienten zu überstrapazieren. Die Heilungszeiten sind im Vergleich zum traditionellen Lifting erheblich kürzer. Die Ergebnisse sind mindestens so gut oder sogar besser, weil sie natürlicher aussehen.
Die wesentlichen Vorteile für die Patienten sind die kurze OP-Dauer, die schnelle Heilung, ein natürliches Aussehen, das stark verminderte Risiko und die insgesamt geringere Belastung.
Die Operation wird unter örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt, denn eine Vollnarkose ist bei diesem Eingriff nicht erforderlich.
Schnittverlauf bei normalem Lifting:
Schnitt, der am oberen behaarten Schläfenbereich anfängt und vor dem Ohr nach unten verläuft und hinter dem Ohrläppchen zurück nach oben kommt, um dann an der hinteren Haargrenze weit nach unten zu verlaufen.
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