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Schweißdrüsenabsaugung

Die Schweißdrüsenabsaugung, auch Saugkürettage oder Lipokürettage genannt, ist eine suffiziente chirurgische Behandlungsmöglichkeit bei der Hyperhidrosis axillaris. Viele Menschen leiden unter vermehrtem Schwitzen (Hyperhidrosis). Die Ursachen sind vielschichtig. Oft sind Hormone für die übermäßige Schweißproduktion verantwortlich. Dabei kommt es meistens nicht zu einem vermehrten Schwitzen am ganzen Körper, sondern nur um eine übermäßige Bildung von Achselschweiß – die allerdings als sehr unangenehm empfunden wird. Mit einer Schweißdrüsenabsaugung kann diese zuverlässig behandelt werden. Die Schweißdrüsenentfernung hat einen positiven Nebeneffekt. Durch den Eingriff werden auch einige Haarwurzeln geschädigt, so dass sich der Haarwuchs der Achseln oft vermindert.

Schweißdrüsenentfernung mit Botox

Eine konservative Behandlungsalternative zur Schweißdrüsenabsaugung ist die Injektion von Botulinumtoxin A (Botox). Es wirkt gut, aber zeitlich begrenzt. Der Vorteil besteht im geringen Aufwand einer Unterspritzung einschließlich der Nachbehandlung. Jedoch müssen relativ große Mengen Botulinumtoxin injiziert werden, so dass die Behandlung relativ teuer ist. Die Wirkung hält ca. 6 Monate lang an und muss im Anschluss erneuert werden um den Effekt aufrecht zu erhalten. Da die Vorteile bei der Schweißdrüsenabsaugung überwiegen, tritt die Schweißdrüsenentfernung mit Botox immer mehr in den Hintergrund.